Konsultationsbericht und Policy Brief von Expert:innen des Weimarer Dreiecks
Zur gleichen Zeit multipler sich überlagernder Krisen und immer unterschiedlicher werdenden Perspektiven nehmen sowohl innerhalb als auch außerhalb europäischer Gesellschaften Forderungen nach mehr Partizipation zu. Polarisierung und Radikalisierung nehmen an Fahrt auf. Da auf diese Weise ein gruppenzentrierter, ausgrenzender Kulturbegriff immer präsenter wird, stellen sich dem Kultursektor folgende Fragen: Kann der kulturelle Sektor dazu beitragen, die europäischen Demokratien zu stärken? Wie kann er einen breiten Konsens über einen gemeinsamen Wertekanon in Europa wiederherstellen? Diese Fragen prägten die Empfehlungen in diesem von Expert:innen des Weimarer Dreiecks verfassten Policy Brief. Er basiert auf einem Chatham House Workshop, an dem zwanzig Fachleute und Forschende aus sieben europäischen Ländern teilnahmen.



