Stern auf blauem Grund
Illustration: Andreas Mayer

Towards More Sustainable Development I

Multilaterale Organisationen und Kulturbeziehungen im Rahmen der Agenda 2030 und darüber hinaus

30. Okt 2023
10:00 – 18:30 CET
online via Zoom

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Die ICRRA Konferenz 2023 findet am 30. Oktober und am 02. November statt. Zum Programm am 2. November.

Über die Konferenz

Kultur und die internationalen Kulturbeziehungen sind ein wesentlicher Bestandteil der globalen Bemühungen, um die vielfältigen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung zu bewältigen.

Die ICRRA-Konferenz 2023 fragt nach der Rolle, die die internationalen Kulturbeziehungen bei der Unterstützung multilateraler und regionaler Organisationen spielen können, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung 2030 (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen - und darüber hinaus zu denken.

Multilateralismus und Kultur spielen eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung der SDGs. Dies wird durch die Ziele des 2024 UN Summit of the Future: Multilateral solutions for a better tomorrow unterstrichen, der bestehende Zusagen und Verpflichtungen, einschließlich der SDGs, bekräftigt. Darüber hinaus wurde ein “stand-alone goal for culture“ in der Agenda für die Zeit nach 2030 als wichtigstes Ergebnis der UNESCO-Weltkonferenz MONDIACULT 2022 gefordert.

Am ersten Tag der ICRRA-Konferenz 2023 werden wir untersuchen, was dies für multilaterale Organisationen (z.B. UNESCO), regionale Organisationen (z.B. EU, AU, ASEAN, CELAC) und regionale Kommissionen der UN und anderer globaler Organisationen (z.B. CEPAL) in der Praxis bedeutet. Und wir wollen erörtern, wie die internationalen Kulturbeziehungen – verstanden als Praxis und Ansatz, der auf Gemeinsamkeit, Vertrauen und Gegenseitigkeit außerhalb der formalen diplomatischen Beziehungen zwischen den Staaten beruht - diese Akteure und Arbeitsweisen miteinander in Verbindung setzen kann. 

Welche Rolle spielen multilaterale Organisationen bei der Verwirklichung der SDGs? Welche Auswirkungen könnte Kultur als eigenständiges Ziel für nachhaltige Entwicklung in der Zeit nach 2030 spielen?

Konferenz Programm am 30. Oktober

Montag, 30. Okt 2023
10:00 - 11:30 Uhr

Keynote I: Alexandra Xanthaki

45 Minuten Präsentation mit anschließender Diskussion 

Moderator: Okaka Dokotum 

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Montag, 30. Okt 2023
14:00 - 15:30 Uhr

Keynote II: Yudhishthir Raj Isar

45 Minuten Präsentation mit anschließender Diskussion 

Moderator: César Villanueava

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Montag, 30. Okt 2023
17:00 - 18:30 Uhr

Der Wert multilateraler Organisationen im Umfeld der 2030- und Post-2030-SDGs

Venka Purushothaman, Jordi Pascual

Podiumsdiskussion I

  • Wie gehen multilaterale Kulturorganisationen, mit einem zunehmend diversifizierten und divergierenden globalen Umfeld um?
  • Welche Rolle spielen multilaterale Organisationen in der Agenda für nachhaltige Entwicklung für die Zeit nach 2030, insbesondere für das eigenständige Ziel für Kultur?

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Keynote Speakers

Alexandra Xanthaki

Rechtswissenschaftlerin

Alexandra Xanthaki wurde im Oktober 2021 zur UN-Sonderberichterstatterin für kulturelle Rechte ernannt. Sie ist Professorin für Rechtswissenschaften an der Brunel University London. Als Expertin für kulturelle Rechte befasst sich Alexandra Xanthaki in zahlreichen Publikationen mit den kulturellen Rechten von Minderheiten und indigenen Völkern, kultureller Vielfalt, kulturellem Erbe, der Abwägung kultureller Rechte mit anderen Rechten und Interessen sowie multikulturellen Aspekten der internationalen Menschenrechtsgesetzgebung.

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Porträt Yudhishthir Raj Isar

Yudhishthir Raj Isar

Bildungsdirektor für den Aga Khan Trust for Culture

Yudhishthir Raj Isar ist seit 2017 Bildungsdirektor für den Aga Khan Trust for Culture. Bei der UNESCO war Isar von 1973 bis 2002 Chefredakteur der Zeitschrift Museum, Sekretär des Zwischenstaatlichen Ausschusses für die Rückgabe von Kulturgütern an ihre Herkunftsländer oder ihre Rückerstattung im Falle unrechtmäßiger Aneignung und Exekutivsekretär der Weltkommission für Kultur und Entwicklung.

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Panelisten

Ein Mann sitzt vor einer grauen Wand und schaut in die Kamera.

Jordi Pascual

Jordi Pascual promovierte an der Universität Girona über kulturelle Rechte in der nachhaltigen Entwicklung und lehrt kulturelle Rechte und Globalisierung an der Open University, Katalonien. Er ist Koordinator des Kulturausschusses der World Organisation of United Cities and Local Governments (UCLG). Die Arbeit des Ausschusses basiert auf den Culture-21-Maßnahmen, einem vollständigen, auf kulturellen Rechten basierenden Toolkit zur Kultur in nachhaltigen Städten. Als Koordinator des Ausschusses ist er an der globalen #culture2030goal-Kampagne beteiligt, die sich für die Rolle kultureller Faktoren und Akteure in der UN-Agenda 2030 und den Zielen für nachhaltige Entwicklung einschließlich der Forderung nach einem Kulturziel einsetzt.

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Moderation

Portraitaufnahme eines Mannes in Anzug.

Venka Purushothaman

Kunst- und Kulturwissenschaftler

Venka Purushothaman ist stellvertretender Präsident und Prorektor des LASALLE College of the Arts in Singapur. Er ist ein preisgekrönter Kunstschriftsteller und hat an der Universität Melbourne in Kulturpolitik und asiatischen Kulturstudien promoviert.

Venka gründete das Asia-Pacific Network for Culture, Education and Research (ANCER) und war Mitbegründer der Global Design Initiative. Er ist Vorsitzender des Strategieausschusses von Shared Campus mit Sitz in Zürich, einem Konsortium von Kunstuniversitäten, das neue Bildungsparadigmen für Kunst und Design entwickelt. Er ist Vorsitzender des internationalen Beirats von Living Arts International mit Sitz in New York, und ICRRA-Mitglied.

Seine Forschungsschwerpunkte sind zeitgenössische Kunst, Kulturpolitik und -beziehungen sowie Kultur- und Bildungsmanagement. Er ist der Autor mehrerer Publikationen, darunter The Art of Sukumar Bose: Reflections on South and Southeast Asia (2013).

 

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Die Konferenzsprache ist Englisch mit Simultanübersetzung ins Spanische.

Die Konferenz wird mit Podiumsdiskussionen und Fallstudien am 2. November 2023 fortgesetzt.

Eine Veranstaltung der

Expert:innen aus Forschung und Praxis tauschen sich über das Netzwerk International Cultural Relations Research Alliance (ICRRA) zu Fragen der internationalen Kulturbeziehungen aus. Das Netzwerk sieht sich als Brückenbauer zwischen praktischer Kulturarbeit, wissenschaftlicher Reflexion, Politikberatung und Medien. Es unterstützt den Transfer von forschungsbasiertem Wissen in Politik und Gesellschaft und fördert den evidenzbasierten Diskurs. Weitere Informationen auf der Website des ifa.

Kontakt

Dr. Christina Buck-Rieder

Projektkoordinatorin Dialog und Forschung Kultur und Außenpolitik

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.123