Modell eines Globus mit Schachbrettmuster und Schachfiguren
Der Weltglobus mit Schachfiguren. Symbol der Geopolitik, Foto: Orla via iStock.

Neue Geopolitik, Soft Power und internationale Kulturbeziehun­gen im Vergleich

Veröffentlichung einer neuen ifa-Studie zu Deutschlands auswärtiger Kulturpolitik aus vergleichender Perspektive

14. Dez. 2023
18:00 - 19:30 Uhr
Hertie School
Friedrichstraße 180
10117 Berlin

Haben die jüngsten geopolitischen Veränderungen die Rolle der Soft-Power-Strategien und -Aktivitäten der führenden Weltmächte verändert? Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich für Kulturaustausch, Sprachprogramme, Bildungseinrichtungen, Universitäten, Wissenschaftsdiplomatie sowie Kommunikation und Medien in einem veränderten System internationaler Beziehungen? Diese Fragen werden auf Basis einer systematischen Untersuchung von acht Weltmächten (Deutschland, USA, Frankreich, Vereinigtes Königreich als liberale Demokratien; China, Russland, Saudi-Arabien als Autokratien; und Indien als aufstrebende Wirtschaftsmacht mit einer angeschlagenen Demokratie) durch einen Vergleich ihrer Soft-Power-Strategien und -Aktivitäten aus den 2010er Jahren mit dem, was sie heute sind, und im Kontext sich verändernder wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Erwägungen diskutiert. Bei der Veranstaltung wird nach einer kurzen Präsentation der neuen ifa-Studie, die Herausforderungen und Chancen für die deutsche auswärtige Kultur- und Bildungspolitik beleuchtet.

Im Anschluss an die Diskussion findet ein Empfang statt.

Veranstaltungssprache ist Englisch.

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Livestream

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Auf dem Podium

Porträt Helmut K. Anheier
Helmut K. Anheier
Seniorprofessor für Soziologie an der Hertie School

Helmut K. Anheier ist Seniorprofessor für Soziologie an der Hertie School. Von 2009 bis 2018 war er Präsident der Hertie School. Außerdem ist er Mitglied der Fakultät der University of California, Los Angeles (UCLA) Luskin School of Public Affairs und Gastprofessor an der LSE Ideas, London School of Economics and Political Science.

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Porträt Iain Begg
Iain Begg
Professor an der London School of Economics

Professor Iain Begg ist Forschungsprofessor am Europäischen Institut der London School of Economics and Political Science. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der politischen Ökonomie der europäischen Integration und der wirtschaftlichen Steuerung der EU. Zu seinen jüngsten Forschungsprojekten gehören Arbeiten zur politischen Koordinierung im Rahmen der WWU und zu den sozialen Auswirkungen der Globalisierung.

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Porträt Awet Tesfaiesus
Awet Tesfaiesus
Mitglied des Deutschen Bundestags

Awet Tesfaiesus ist Obfrau des Kultur und Medienausschusses in dem Bundestag. Sie ist unter anderem stellvertretendes Mitglied in dem Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Awet Tesfaiesus ist seit 2006 als Rechtsanwältin tätig und hat eine Rechtsanwaltskanzlei für Asylfragen in Kassel gegründet. Im Jahr 2021 war sie die erste schwarze Frau, die in den Bundestag gewählt wurde.

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Porträtfoto der ifa-Generalsekretärin Gitte Zschoch vor gelber Wand.
Gitte Zschoch
ifa-Generalsekretärin

Gitte Zschoch ist seit 1. Oktober 2021 Generalsekretärin des ifa. Von 2018 bis 2021 leitete sie in Brüssel das Netzwerk der europäischen Kulturinstitute, EUNIC – European Union National Institutes for Culture. Gitte Zschoch studierte Komparatistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Moderne Koreanische Literatur an der Seoul National University in Seoul, Südkorea. Seit Juni 2025 ist sie Mitglied im Board von EUNIC und seit Dezember 2025 ehrenamtliche EUNIC-Präsidentin. Das Amt hat sie turnusgemäß ein Jahr inne.

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Moderatorin

Portrait von Melinda Crane
Melinda Crane
Journalistin und politische Kommentatorin

Melinda Crane studierte Geschichte an der Brown University und Jura an der Harvard Law School. Sie arbeitet international als Moderatorin und ist eine gefragte Expertin für Fernsehen und Hörfunk. Ihre Fachbereiche umfassen unter anderem Transatlantische Politik, Klima und Umwelt, Migration, Globalisierung, Bildungspolitik sowie Neue Medien und Internet. 

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External Cultural Policy Monitor

Der External Cultural Policy (ECP)-Monitor informiert über Schlüsseldaten wie die Wirtschaft und die geopolitische Stellung ausgewählter Länder und stellt relevante Informationen über die Maßnahmen ihrer auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) bereit. Kompakte Länderprofile und Berichte strukturieren quantitative Daten und kontextbezogene Informationen, z. B. über Kultur und Kunst, Sprache, Bildung, Wissenschaft und Forschung oder Medien.
Der ECP Monitor ist eine Kooperation zwischen der Hertie School mit der ifa-Bibliothek und dem ifa-Forschungsprogramm.

Weitere Informationen auf der Website des ifa und im Forum Kultur und Außenpolitik.

Kooperationspartner

Kontakt

Ivana Putri

Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik"

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Anfahrtsweg